Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE)
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Ver-rücktheiten sind sehr unterschiedlich, aber sie müssen keine Krankheit sein oder werden: Ver-rücktheiten können uns helfen mehr über uns selber zu erfahren, neue Sichtweisen kennen zu lernen und können Phantasie und Kreativität freisetzen. Ver-rücktheiten können aber auch Leiden verursachen, unsere Beziehungen und die sozialen Lebensgrundlagen zerstören, dazu führen in der Psychiatrie zu landen und schlimmstenfalls den Tod verursachen.
Die übliche
Frage in der psychiatrischen Behandlung ist: Wie bekämpft man Ver-rücktheiten
am besten? Die übliche Antwort ist dann: mit Psychopharmaka und ergänzenden
sozialpsychiatrischen Maßnahmen.
Wir möchten
dieser Auffassung die These entgegensetzen: Ver-rücktheit ist eine Begabung,
allerdings eine Begabung mit der man lernen muss umzugehen. Krieg gegen das
Ver-rücktsein zu eröffnen ist dagegen, als eröffne man das Feuer gegen sich
selber.
Die
inzwischen entwickelten Waffenarsenale (z.B. Psychopharmaka) gegen das
Ver-rücktsein wegzulegen und sich auf die Suche nach einem anderen
friedlicheren Weg zu machen ist anstrengend und mit Arbeit verbunden. Es
funktioniert auch nicht von heute auf morgen.
Mit dieser
Broschüre wollen wir den Versuch starten das Wissen und die Erfahrung von
Psychiatrie-Erfahrenen (PE), wie Ver-rücktheiten zu steuern sind, zu sammeln.
A.Vorbeugung
Ver-rücktheiten
kommen nie grundlos und aus heiterem Himmel, auch wenn einem das manchmal so
erscheint.
Sehr häufig
spielen zum einen Kindheitserlebnisse eine Rolle aber auch die aktuelle
Lebenssituation. Hier eine Liste von Faktoren in der aktuellen Lebenssituation,
die die Wahrscheinlichkeit zu ver-rücken erhöhen:
a) soziale
Isolierung
b)
unbefriedigende Arbeitssituation
c) zu wenig
oder zu viel Stress
d) das
Unterdrücken der eigenen Gefühle und Bedürfnisse
e)
Verliebtheit, Liebeskummer
f)
Konflikte, verdeckt oder offen, mit nahestehenden Menschen
g)
existenzielle Probleme wie z.B. enorme Schulden, Wohnungslosigkeit, usw.
h)
Nicht-sprechen können oder wollen mit anderen Menschen über die eigenen
Probleme
i)
Auslösereize, die traumatische Kindheitserlebnisse wiederbeleben
j) Verlust
nahestehender Personen
k) aktuelle
traumatische Erfahrungen
Wenn nun mehrere dieser oder ähnlicher Faktoren zusammenkommen,
ver-rücken wir uns, die aktuelle Situation ist aus diesem oder jenen Gründen
unerträglich geworden, wir sehen auch keine andere Lösungs- oder
Fluchtmöglichkeit mehr und dann passiert es, abrupt oder allmählich, auffällig
oder unauffällig, wir wechseln in die anderen Welten.![]()
Das
Ver-rücken selber ist eine wertvolle Fähigkeit, es kann uns schützen in sonst
unerträglichen Situationen, es kann uns aber auch zu Erkenntnissen über uns
selber verhelfen, denn meist kommen im Ver-rücken unsere Wünsche, Ängste,
Erinnerungen, unterdrückten Gefühle in verschlüsselter Form zum Vorschein.
Trotzdem bedroht
uns das unkontrollierte Ver-rücken auch. Aus diesem Grund sind zur Vorbeugung
folgende Dinge wichtig:
- Öfters mal
im Alltag innehalten und sich fragen: bin ich mit meinem Leben, so wie ich es
führe, zufrieden? Gibt es Dinge, die ich ändern möchte?
Wie könnte
ich sie ändern? Gibt es Menschen, die mich bei meinen Änderungswünschen
unterstützen und ermutigen können?
- Wenn ich
Wünsche habe, die auf Grund der äußeren Lebensumstände zur Zeit nicht erfüllbar
sind, gibt es vielleicht einen ähnlichen oder kleineren Wunsch, den ich mir
erfüllen könnte?
- der
vielleicht wichtigste Punkt zur Vorbeugung ist, daß wir einen Freundes-und
Bekanntenkreis haben, mit dem wir uns wohl fühlen, wo es uns möglich ist über
unsere Schwierigkeiten aber auch die Freuden des Lebens zu reden.
Helfen kann
hier beispielsweise der Besuch von Selbsthilfegruppen aber auch die
Kontakt-aufnahme mit Menschen, die dasselbe Hobby und / oder ähnliche
Interessen haben.
Neben diesen
mehr allgemeinen Vorbeugungsmöglichkeiten gibt es auch
konkrete
Dinge, die zur Vorbeugung möglich sind, wobei hier gilt: Probieren geht über
Studieren.
1.
Erstellen einer Notfallliste:
ich erinnere
mich an meine letzte Krise und überlege, was mir damals geholfen und/oder
geschadet hat und erstelle auf Grund dieser Erfahrungen eine Liste mit Dingen,
die ich im Krisenfall tun kann. Hier ein Beispiel, wie sie aussehen könnte
(natürlich muß hier jeder seine individuelle Liste anfertigen):
1. ich mache
mir einen Tee/Kakao
2. ich rufe
Richard an Tel: und bitte ihn, ob er vorbeikommen kann
wenn er nicht da ist, rufe ich Martina an
Tel.: bzw. Stefanie Tel.:
3. ich gehe
nicht nach draußen
4. ich rufe
nicht meine Eltern an
5. ich nehme
ein Bad
6. ich
versuche mich abzulenken durch Fernsehen oder Aufräumen
2. Sichere
dich für den Fall einer Klinikeinweisung ab mit einer Behandlungsvereinbarung
bzw. einem psychiatrischen Testament oder einer anderen Art der
Vorausverfügung. Nähere Informationen hierzu bei:
3.
Ernährungsumstellung
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Bei einigen
Menschen kann eine Ernährungsumstellung einen stabilisierenden Effekt haben
(wenn man keinen Kult daraus macht). So kann beispielsweise bei Depressionen
die Reduzierung zuckerhaltiger Nahrungsmittel einen positiven Effekt haben. Bei
Menschen die z.B. durch frühere traumatische Erfahrungen belastet sind, kann es
helfen auf eine regelmäßige Zufuhr von Mineralien, insbesondere Magnesium, zu
achten.
Extreme
Ernährungsformen sind zur Vorbeugung meist nicht geeignet, im Gegenteil, sie
können zu einer Destabilisierung führen. Vorsicht ist z.B. auch beim
sogenannten Heilfasten geboten.
Für alle
Menschen gilt natürlich, daß eine ausgewogene Ernährung mit viel
Gemüse und
Obst immer gesundheitsförderlich ist.
4. Dem
Körper Gutes tun
Bewegung:
Finde heraus, welche Form körperlicher Bewegung dir gut tut und auch Spaß
macht: Spazieren Gehen, Yoga, Schwimmen, Tanzen, Radfahren, usw.
Entspannung:
Nimm dir auch Zeit für entspannende Tätigkeiten wie z.B.:
ein schönes
warmes Bad nehmen, in die Sauna gehen, Musik hören, usw.
5.
Ver-rückte Zustände leichterer Art in begrenztem Umfang zulassen
Für manche
Menschen kann es hilfreich sein, leicht ver-rückte Zustände bewußt zuzulassen,
insbesondere für Menschen, die ihr Ver-rücktsein als positiv erleben. Die Form
wie das geschehen kann, ist sehr unterschiedlich:
z.B. feste
Zeiten zum Abdrehen im Alltag einplanen
die
Nutzung kreativer Medien wie Malen, Modellieren und Schreiben um die Inhalte
der Ver-rückungen auszudrücken
Lesen
Träumen
Bei all dem
ist aber die zeitliche Begrenzung wichtig, sonst besteht die Gefahr, daß einem
diese Zustände aus dem Ruder laufen!
6.
Gefühle und Konflikte nicht ignorieren
Manchmal ist
es durchaus sinnvoll die eigenen Gefühle auch mal zu ignorieren, andererseits
wird dies gefährlich, wenn man es dauernd tut,
Ähnliches
gilt für den Umgang mit Konflikten, insbesondere mit Menschen, die einem nahe
stehen. Nicht angesprochener Ärger, unterschwelliger Groll, ungeklärte
Verhältnisse - all dies ist für die Psyche belastend.
Es dient
also der Vorbeugung, die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und die Klärung
bestehender Konflikte nicht zu lange aufzuschieben.
7.
Psychotherapie:
Für manche
Menschen kann eine Psychotherapie hilfreich sein, allerdings können
Psychotherapien auch schaden, z.B. indem sie psychotische Zustände auslösen
können. Deshalb ist eine Entscheidung hier nicht ganz einfach.
Für die
Entscheidung folgende Empfehlungen:
1. Besprich
deine Gründe für und gegen eine Psychotherapie mit Menschen, die
dich kennen
und hol dir so verschiedene Meinungen ein
2. Besprich
deine Idee mit einem vertrauenswürdigen Profi, der dich auch über die
verschiedenen Therapierichtungen informieren sollte und gemeinsam mit dir
überlegen sollte, welche Therapeuten in die engere Wahl fallen.
3. Lass dir
auf jeden Fall Vorgespräche bei verschiedenen Therapeuten geben und nimm eine
Liste mit Fragen mit, die wichtig sind (z.B. Frage nach der Ausbildung des
Therapeuten, Frage ob er/sie bereits mit Menschen deiner Problematik gearbeitet
hat, welche Einstellung zu Psychiatrie und Psychopharmaka, usw.)
4. Lass dir
Zeit bei deiner Entscheidung und entscheide auch nach deinem Gefühl zu dem
Menschen. Kannst du dir vorstellen, zu dieser Person Vertrauen zu entwickeln?
Ausgesprochen
gefährlich können Therapieformen der esoterischen oder anderer ausgefallener
Szenen sein:
z.B. die
sogenannte Schreitherapie, Rebirthing in Wochenendseminaren,
Rückführungsseminare, Geistheiler, usw.
Aber auch
bei den sogenannten seriösen Therapieformen gibt es vieles, was nicht
ungefährlich ist, wenn der Therapeut sein Handwerk nicht versteht und nicht
bereit ist, seine Methode auf die Bedürfnisse des Klienten einzustellen.
Also ist es
dringend erforderlich bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten sehr gut
hinzuschauen.
Nähere
Informationen zum Thema : Psychotherapeutische Beratungsstelle in Frankfurt
8.
Psychopharmaka
Wenn ihr
bisher noch keine P. genommen habt:
Viele
Psychiater empfehlen zur sogenannten Langzeitprophylaxe eine Dauermedikation
von mindestens fünf Jahren. Diese "Weisheit" ist mit äußerster
Vorsicht zu genießen. Abgesehen von der grundsätzlichen
Gesundheitsschädlichkeit von Psychopharmaka geht diese Rechnung bei sehr vielen
auch nicht auf, die Krisen stellen sich trotz oder sogar wegen der
Psychopharmaka - Einnahme ein. Da der Körper sich auf die Drogen eingestellt
hat, wird dann die Krise mit einer relativ hohen Dosierung
"behandelt" werden müssen (wenn man sich für Medikamente entschieden
hat). Hinzu kommt, daß durch die Dauerruhigstellung die Selbstheilungskräfte
sozusagen erlahmen und nicht trainiert werden können.
Natürlich
gibt es Formen des Ver-rückens, wo eine längerfristige Medikation
das kleinere
Übel darstellen kann. Auf jeden Fall sollte man sich eine solche
Dauermedikation gut überlegen.
wenn ihr
schon über längere Zeit P. nehmt:
Es ist
wichtig sich hier öfters mal die Frage zu stellen, ob die Medikamenten -
Einnahme noch weiter Sinn macht oder nicht ? Häufig nehmen die Leute eine zu
hohe Dosierung über einen zu langen Zeitraum.
Wenn ihr
euch für das Absetzen der Medikamente entscheidet: es ist äußerst riskant, die
Medikamente von heute auf morgen abzusetzen, insbesondere bei hohen Dosierungen
und/oder bei der Einnahme verschiedener Präparate.
Ebenso ist
es sehr riskant Medikamente dann abzusetzen, wenn du gerade stressigen
Außenbedingungen ausgesetzt bist oder in einer aktuellen seelischen Krise, die
nicht auf die Medikamente zurückzuführen ist.
Beim
Absetzen empfiehlt sich die allmähliche Reduzierung und es ist durchaus wichtig
sich hier die Zeit zu nehmen, die der Körper für die Umstellung braucht und
sich dabei
von einem/r
Fachmann/frau beraten zu lassen. Unterstützen kann man den Entgiftungsprozess
auch durch entsprechende Naturheil-verfahren.
nähere
Informationen über Psychopharmaka siehe Zehentbauer - Chemie für die Seele
sowie
BPE-Psychopharmakaberatung unter: 0234 / 640 5102.
B. Merken, wenn "es" wieder losgeht
Eine
wichtige Vorraussetzung Verrücktheiten zu steuern liegt darin, daß man
mitbekommt, wann man in Gefahr ist "abzudrehen, überzukaken, aufzudrehen, ins
Loch zu fallen....". Es ist wichtig sich zu erinnern, wie es bisher war,
wie es angefangen hat und was den ver-rückten Zuständen jeweils vorausgegangen
ist. Obwohl dies bei jedem unterschiedlich ist, hier eine Liste von häufigen
Anzeichen, daß sich eine Krise anbahnen könnte:
1.
vermehrte Schlafstörungen
2.
Veränderung der Wahrnehmung
wie z.B.: man fühlt sich immer mehr wie im Tran
(bzw. Traum)
man spürt
überall Sinnzusammenhänge
man hat das
Gefühl seine Umgebung überdeutlich wahrzunehmen
Veränderungen
in der Geräuschempfindlichkeit
optische
Veränderungen wie z.B. daß plötzlich Farben sehr viel intensiver wahrgenommen
werden
die Menschen
erscheinen einem irgendwie anders: fremd, bedrohlich, lächerlich, wie von einem
anderen Stern, usw.
3.
Veränderungen im Denken:
die Gedanken
erscheinen einem viel schneller oder langsamer zu werden
die Gedanken
drehen sich immer um ein und dasselbe Problem, ohne daß man sie abstellen kann
das Gefühl
gar keine Gedanken mehr zu haben
die Gedanken
erscheinen einem von außen eingegeben oder von einer äußeren Macht entzogen zu
werden
die normale
konkrete Bedeutung von Dingen und Ereignissen bekommt symbo-lischen Gehalt (man
denkt und handelt symbolisch), alles wird zum Zeichen
das
intensive Beschäftigen mit philosophischen oder spirituellen Fragen und das
Gefühl eine Erleuchtung nach der anderen zu haben
4.
Veränderungen in der Körperwahrnehmung:
das
Verlassen des eigenen Körpers
nichts mehr
spüren können
5.
Veränderungen in der eigenen Verhaltensweise:
extremes
Zurückziehen von der Außenwelt
einen nicht
mehr zu stoppenden Redezwang
eine
plötzlich auftretende Sammelleidenschaft
das Gefühl
die Umgebung unbedingt von einer bestimmten Idee überzeugen zu müssen
nicht mehr
zur Arbeit gehen
6. Die
Menschen um einen herum verhalten sich anders:
- dein
Arbeitgeber rät dir doch Urlaub zu nehmen
- deine
Freunde meinen, du solltest zu einem Arzt gehen
- Bekannte
fragen dich, ob du vielleicht Drogen genommen hast
- du lernst
plötzlich lauter neue Leute kennen, während deine bisherigen Freunde und
Bekannte den Kontakt zu dir vermeiden
Dies alles
können Anzeichen für eine bevorstehende Ver-rückung sein, müssen es aber nicht.
Es ist auch wichtig sich klarzumachen, daß diese oder andere Anzeichen nicht
zwangsläufig zu ver-rückten Zuständen führen müssen. Krisen gehören zum Leben
jedes Menschen dazu und nicht selten kommt es trotz sogenannter
"Frühwarnzeichen" nicht zu einer größeren Krise. Also keine Panik,
nur erhöhte Vorsicht.
Was
kann helfen ?
Menschen:
Wenn du
merkst, daß du in Gefahr bist abzudrehen, rede mit jemand, zu dem du Vertrauen
hast!
Verkriech
dich nicht völlig, aber beehre auch nicht alle Menschen, egal ob sie es hören
wollen oder nicht, mit deinen Problemen. Such dir einige Menschen aus, die
bereit sind, sich mit dir und deinen Schwierigkeiten in Ruhe zu beschäftigen.
Vermeide
Kontakte, die dich sehr belasten, das können z.B. sein: die Herkunftsfamilie;
Menschen, die dazu neigen, dich durch Worte zu verletzen oder Menschen, die du
als sehr anstrengend empfindest.
Ruhe:
1. Reduziere
dein übliches Programm und gönne dir alles, von dem du weißt, daß es dir gut
tut. Wie z.B.:
Suche Orte
auf, von denen du weißt, daß du dich dort entspannen kannst, das kann die Sauna
sein, das Kino, die Kirche, der Wald. Es ist unwichtig, welcher Ort, wichtig
ist nur, daß du dich dort wohlfühlst.
Gönne dir
dein Lieblingsessen
2. Verliere
die alltäglichen Dinge nicht ganz aus dem Blick
Auch wenn
dir der Alltag im Moment lästig, langweilig, zu banal oder unwichtig erscheint,
ist es meistens hilfreich, die Aufmerksamkeit trotzdem auf die Alltagsdinge zu
richten, wie und in welchem Ausmaß ist individuell sehr unterschiedlich.
Manchen hilft es zu kochen oder zu putzen, anderen reicht es, wenn sie mit
einer Nachbarin einen Tee trinken und sich über das Wetter unterhalten. Wie
auch immer, es ist in dieser Phase wichtig, den Kontakt mit dem, was man
Normalität nennt, zu halten, selbst wenn dich innerlich scheinbar viel
wesentlichere Gefühle und Gedanken beschäftigen, versuche irgend eine dir entsprechende
Form von Alltag aufrechtzuerhalten.
3.
Ablenkung:
Manchen
helfen auch Strategien der Ablenkung, sei es durch Fernsehen, Stricken, Autos
reparieren, spielen, usw.
4. Der
Einsatz von Drogen
In dieser
Phase solltest du sehr vorsichtig mit jeder Art von Drogen umgehen, sei es nun
Kaffee, Alkohol oder Psychopharmaka.
Auf der
anderen Seite kann der bewusste und möglichst niedrig dosierte
Einsatz von
Drogen notwendig sein um eine weiteres Ver-rücken zu stoppen.
Insbesondere
wenn Schlafstörungen, Unruhezustände, Angstzustände, usw. ein riskantes Ausmaß
annehmen, besteht die Gefahr, daß sich körperliche Erschöpfung und geistige
Prozesse gegenseitig hochschaukeln. Hier kann es durchaus sinnvoll sein erst
einmal den Körper mit Mitteln von außen zur Ruhe zu bringen.
Hier eine
stichwortartige Aufführung der Möglichkeiten, wobei es natürlich notwendig ist,
sich weitere Informationen einzuholen, sowie den Rat entsprechender Experten:
Mittel aus
dem Bereich der Naturheilverfahren:
pflanzliche
Präparate:
z.B.
Baldrian und Hopfen wirken bei vielen schlafanstoßend
homöopathische
Mittel
Mittel aus
der Ayurvedamedizin
z.B. die
Einnahme von Butterfett
nähere
Informationen zu Naturheilverfahren:
Alkohol
(gilt nicht für Menschen mit einer Suchtproblematik oder Menschen, die
regelmäßig Psychopharmaka zu sich nehmen):
auch Alkohol
in geringen Mengen kann beruhigend und schlafanstoßend wirken und ist manchmal
weniger schädlich als Psychopharmaka
Psychopharmaka:
Die Einnahme
von Psychopharmaka ist immer mit gesundheitsschädlichen Risiken verbunden,
trotzdem kann es im Einzelfall das kleinere Übel darstellen, z.B. um eine
Zwangseinweisung zu verhindern.
(Für manche Menschen ist es hier wichtig zu bedenken, daß
sie sich rechtzeitig genug für die Einnahme entscheiden. Häufig ist es am
Beginn einer Krise möglich, den Prozess mit einer relativ niedrigen Dosierung
und einer kurzen Einnahmedauer zu stoppen.)
C. Wenn man "drinhängt", ver-rückt,
psychotisch, wahnsinnig ist:
Bei vielen
PE gibt es in einer seelischen Krise einen bestimmten Punkt der inneren
Erregung, der, wenn er überschritten wird, zu dem führt, was als Psychose,
Wahnsinn, Ver-rücktheit usw. bezeichnet wird. Diese Art von Zuständen
unterscheidet sich von anderen Krisenformen dadurch, daß der Sprung aus der
Realität geschehen ist.
Wenn es aus
welchen Gründen auch immer passiert ist und man im Chaos der eigenen Gefühle,
Ideen, Gedanken drinhängt, die Welt sich um 180 Grad gedreht hat, nichts mehr
so ist, wie es war, alles vorher wichtige unwichtig geworden ist, dann geht es
in erster Linie darum das Überleben abzusichern.
Auch hier
ist es wichtig erst einmal zu merken und sich selber zuzugestehen, daß
"man voll drinhängt". An was und wie man es merkt ist natürlich
wieder von Person zu Person unterschiedlich.
Trotzdem
hier einige Beispiele:
1. Ein
plötzlich auftretendes Gefühl der Erleichterung im Rahmen einer schweren Krise.
Vorher da gewesene Ängste, usw. sind plötzlich wie weggefegt. Man fühlt sich im
siebten Himmel und hat erleuchtende Erkenntnisse am laufenden Meter. Jede Form
des Zweifels ist verschwunden.
Vielleicht
nimmt man noch undeutlich wahr, daß die anderen Menschen nicht so begeistert
auf die eigenen genialen Ideen reagieren.
2. Man kommt
überhaupt nicht mehr aus dem Bett, jede Bewegung wird zur Qual, man kommt sich
vor wie der schlimmste Mensch auf Erden oder einem ist alles völlig
gleichgültig, das Zeitgefühl verschwindet, die Wohnung verwahrlost, die Post
sammelt sich ungeöffnet in irgend einer Ecke, usw.
3. Man wird
gejagt von Stimmen und Bildern, möglicherweise hört man Stimmen, die einem
Befehle geben sich umzubringen oder ähnliches. Es gibt keine Pausen mehr
zwischen den einzelnen Visionen und man hat keinerlei Kraft und/oder Interesse
mehr für andere Dinge. Man zieht sich völlig zurück und verlässt die Wohnung
überhaupt nicht mehr.
4. Vorher da
gewesene Ideen und Vorstellungen, wie z.B., daß man von einer fremden Macht
ausspioniert wird, werden zur unumstößlichen Gewissheit. Jeden Tag findet man
scheinbar neue „Beweise" für diese Tatsache.
Wenn du es
geschafft hast zu erkennen, daß du drinhängst, hast du schon einen riesigen
Schritt getan, um wieder rauszukommen. Als erstes ist es nun wichtig das
Überleben abzusichern.
Unabhängig
davon, ob du in eine Klinik gehen wirst oder nicht, brauchst du einen Schutz-
und Schonraum und diesen gilt es jetzt zu organisieren. Dazu brauchst du Hilfe.
Also:
1.
Informiere mindestens eine Person deines Vertrauens, wie es dir geht und bitte
sie um Hilfe.
Günstig ist
es natürlich, wenn du dir bei dieser Person sicher sein kannst, daß sie mit
Gelassenheit auf deinen Zustand reagieren kann und nicht gleich eine Einweisung
veranlassen will.
Bitte diese
Person dir bei den jetzt notwendigen Dingen zu helfen.
2. Lass dich
krankschreiben
Wenn du in
einem solchen Zustand zur Arbeit gehst, gefährdest du deinen Arbeitsplatz, also
auch wenn du dich in keiner Weise krank fühlst besorg dir eine Krankmeldung.
3. Falls du
Kinder hast
Du brauchst
jetzt Entlastung und deine Kinder brauchen Sicherheit, sorge also dafür, daß
sich jemand vorrübergehend um sie kümmert (Oma, Tante, Bekannte, usw.)
4. Sorge für
einen Schutzraum, bis die Ver-rückung abgeklungen ist
a) wenn du
in deiner Wohnung bleibst:
Du brauchst
auf jeden Fall Menschen, die dich begleiten. Eine Ver-rückung alleine
durchstehen zu wollen ist saugefährlich und außerdem oft qualvoller als
notwendig.
Falls du
aber das Glück haben solltest, einen oder mehrere Menschen zu kennen, die
bereit sind dich zu begleiten kannst du diesen Zustand möglicherweise ohne Klinik
durchstehen. Auf jeden Fall solltest du mindestens einmal täglich mit jemanden
sprechen.
Unter
Umständen (wenn sie bei dir anschlagen und du sie einigermaßen verträgst)
empfiehlt sich die Einnahme von Psychopharmaka, wieder nach dem Prinzip des
kleineren Übels. Solltest du dich dafür entscheiden, nimm beim Besuch des
Psychiaters möglichst jemand mit, der dich dabei unterstützt, daß zu bekommen,
was du möchtest.
b) wenn du
in eine Klinik gehen möchtest/musst:
Auch hier
gilt, mach dies möglichst nicht alleine, folgendes ist dabei abzuklären:
Welche
Klinik bietet am ehesten das, was du jetzt brauchst ?
Möchtest du
lieber auf eine offene oder geschlossene Station ? (wenn du nicht
selbstmordgefährdet bist, lassen sich manche Kliniken darauf ein, direkt auf
die offene aufzunehmen)
Hast du
ungeklärte Dinge zu Hause, die noch erledigt werden müssen (Versorgung von
Haustieren, Absage von Terminen, offene und dringende Rechnungen, Entmüllung
der Wohnung, usw.), bitte Freunde darum, dies soweit möglich für dich zu
erledigen.
Aufnahme in
der Klinik:
- wenn du
bereits eine Behandlungsvereinbarung mit einer Klinik hast bzw. ein
psychiatrisches Testament, ist es sinnvoll, darauf noch einmal ausdrücklich
hinzuweisen und eine Kopie davon mitzunehmen.
- hast du
keine Vorausverfügung, informiere die Klinik entweder selbst oder falls möglich
über einen Profi deines Vertrauens über folgende Dinge:
a) welche
Medikamente in welcher Dosierung du bereit bist zu nehmen und welche
Medikamente du auf keinen Fall nehmen möchtest. Verweise auch auf
Unverträglichkeiten und erhöhte Risiken.
b)
körperliche Grunderkrankungen
c) sofern du
es weißt, informiere die Klinik darüber, was dir jetzt helfen kann: z.B. erst
einmal möglichst viel Ruhe oder umgekehrt möglichst viel Ansprache und Aufmerksamkeit,
u.s.w.
Mit welchen
Informationen solltest du unter Umständen vorsichtig sein:
Selbstmord
und Selbstverletzungsgedanken sowie Gedanken, die sich auf die
Verletzung/Ermordung anderer Personen beziehen.
Je nach
Einstellung der Klinik kann dies eine Zwangseinweisung zur Folge haben in dem
Moment, wo du die Klinik früher verlassen willst, als die Ärzte es für ratsam
halten.
Auf der
anderen Seite ist es natürlich wichtig, daß du mit jemanden über solche
Gedanken sprichst. Es ist also ein nicht ganz einfacher Balanceakt, einerseits
soviel zu erzählen, daß sie auch in die Lage versetzt werden, dir zu helfen,
auf der anderen Seite aber nicht zuviel um irgendwelche dir unbekömmlichen
Maßnahmen zu provozieren. (Medikamentenerhöhung, Verlegung auf die geschlossene,
Zwangseinweisung, usw.)
Für den
Fall einer Zwangseinweisung:
Bleib so
ruhig wie möglich, es ist klar, daß du dich aufregst und sehr verständlich,
aber es bringt meist nichts den Aufstand zu proben und bewirkt meist nur das
Gegenteil von dem, was du erreichen möchtest.
- Wenn du
raus möchtest, kannst du folgendes tun:
1. Bitte in
möglichst ruhigem Tonfall darum telefonieren zu dürfen und informiere eine
Person, von der du weißt, daß sie dich unterstützen wird und, wenn du einen
geeigneten Anwalt kennst, auch diesen.
2. Bei einer
Zwangseinweisung hast du entweder bereits mit einem Richter gesprochen oder du
wirst in den nächsten Stunden mit einem Richter sprechen. Dieser trifft die
Entscheidung und es ergeht ein sogenannter Beschluß, normalerweise für 6
Wochen. Gegen diesen Beschluss kannst du Widerspruch einlegen oder, wenn der
Beschluss schon einige Zeit besteht, die Aufhebung des Beschlusses beim Gericht
beantragen. In der Begründung deiner Anträge ist es wichtig zu schreiben, warum
du nicht oder nicht mehr selbst- bzw. fremdgefährdend bist, denn für eine
Zwangseinweisung reicht es rechtlich gesehen nicht aus, daß du neben der Spur
bist.
Am
sinnvollsten lässt du dir beim Schreiben des Widerspruchs bzw. des
Aufhebungsantrags helfen.
3. Höchstwahrscheinlich
bekommst du auch Psychopharmaka, dies rechtlich anzufechten, ist meist sehr
schwierig. Hast du eine Behandlungsvereinbarung bzw. ein psychiatrisches
Testament, verweise darauf, möglicherweise auch mit dem Hinweis, daß sie bei
Nicht-Beachtung dieser Vorausverfügung riskieren wegen eines Behandlungsfehlers
verklagt zu werden.
Hast du
keine Vorausverfügung, versuche so gut es geht und möglichst sachlich mit
deinem behandelnden Arzt zu verhandeln. Am besten schaltest du auch hier
außenstehende Personen ein, die dich in deiner Argumentation unterstützen.
4. Solltest
du einen rechtlichen Betreuer haben, der den sogenannten Wirkungskreis
Aufenthaltsbestimmung hat, liegt sehr wahrscheinlich eine Zwangseinweisung nach
dem Betreuungsgesetz vor. Hier ist es auf jeden Fall wichtig, daß du mit deinem
Betreuer Kontakt aufnimmst und nachfragst, warum er bzw. das Gericht zu dieser
Entscheidung gekommen ist. Ein Grund kann hier z.B. auch sein, daß du eine
Psychopharmakabehandlung abgelehnt hast. Manchmal ist es sinnvoll um
rauszukommen sich hier auf Kompromisse einzulassen. Spätestens wenn du dann
raus bist, solltest du dir entsprechende fachliche Unterstützung und Beratung
holen um unter Umständen:
a) die
Aufhebung der ganzen Betreuung zu beantragen
b) die Aufhebung
dieses Wirkungskreises zu beantragen
c) einen
Betreuerwechsel zu beantragen
Was hier das
Sinnvollste ist, läßt sich nur im Einzelfall entscheiden, deshalb brauchst du
bei dieser Form der Zwangseinweisung auf jeden Fall eine kompetente Beratung (Rechtsanwalt,
Patientenanwalt, falls vorhanden ein dir wohl gesonnener Sozialarbeiter oder
ein Betroffener, der sich in diesen Dingen auskennt)
-wenn du
zwar erschrocken bist, in der Klinik gelandet zu sein, irgendwie aber auch
erleichtert und du nicht unbedingt raus möchtest:
Oft kannst
du die Zwangseinweisung dadurch aufheben lassen, indem du eine
Freiwilligkeitserklärung unterschreibst. Wenn du mit den Medikamenten, die du
bekommst, unzufrieden bist, verweise auf evtl. bestehende Vorausverfügungen
bzw. verhandle mit den Ärzten und nenne dabei deine Gründe und bisherigen
Erfahrungen mit Psychopharmaka.
Auch hier
gilt, informiere auf jeden Fall eine außenstehende Person und lass dich von
dieser unterstützen.
D.Nach dem Ver-Rücken
Du hast eine
sehr schwere und anstrengende Zeit mehr oder weniger heil überstanden. Du bist
wie ein Reisender, der von einem anderen Planeten auf die Erde zurückgekehrt
ist und du wirst voraussichtlich einige Zeit brauchen um dich wieder
zurechtzufinden. Versuche die kleinen Dinge des Alltags zu genießen, die Sonne,
die dir ins Gesicht scheint, eine schöne Tasse Kaffee, einen netten Fernsehfilm
und lass dir fürs Zurückkehren die Zeit, die du brauchst. Wenn du Lust hast und
es dich nicht zu sehr aufregt, schreibe die Erlebnisse deiner "Reise"
auf oder erzähle sie Menschen, die bereit sind sich diese anzuhören. Dies kann
sehr hilfreich sein, zum einen um diese Erfahrungen zu verdauen, aber auch um
mit zukünftigen Erfahrungen ähnlicher Art vielleicht besser umgehen zu können.
Wenn du
wieder genügend Boden unter den Füßen hast, wirst du dich auch der Neu- bzw.
Wiederorganisation deines Lebens zuwenden können. Je nachdem, wie die Krise
abgelaufen ist, wirst du dich auch mit unangenehmen Konsequenzen beschäftigen
müssen wie z.B.:
Verlust der
Wohnung
Geldproblemen
manche
Freunde, die nichts mehr mit dir zu tun haben wollen
dem Absetzen
von Psychopharmaka
Schwierigkeiten
mit der Arbeitsstelle
u.s.w.
Lass dich
nicht kirre machen, oft sehen die Dinge zunächst schlimmer aus, als sie sind. Versuche
eins nach dem anderen anzugehen und such dir dabei die entsprechende
Unterstützung. Du hast es geschafft eine Erfahrung durchzustehen, die immer an
die Grenze dessen geht, was ein Mensch aushalten kann und dies ist eine enorme
Leistung. Du hast es geschafft wieder auf diese Erde zurückzukehren und auch
dies ist alles andere als einfach. Also lass dich nicht unterkriegen, auch wenn
die Dinge nicht so auf Anhieb laufen, wie du dir es wünschst.
Anhang:
Der Umgang mit spezifischen Arten des Ver-rückens
Natürlich
lassen sich hier keine allgemeingültigen Tips geben, aber es gibt
hier Ideen
und Erfahrungen zu spezifischen Ver-rückungszuständen, die du ausprobieren
könntest:
1. Panik-
und Angstzustände:
- eine Decke
umlegen, jemand der dir die Hand hält,
- wenn es irgend geht, versuche deine Atmung zu beruhigen,
indem du bewusst lange ausatmest und so versuchst den Atem zu verlangsamen
2.
Halluzinationen:
du hörst
Stimmen oder siehst Bilder, die außer dir niemand wahrnehmen kann
Wenn du
unsicher bist, ob es sich bei deinen Wahrnehmungen um Halluzinationen handelt
oder nicht, überprüfe es, wann immer es möglich ist, z.B. indem du andere
fragst, selber näher herangehst, usw.
Wenn du
weißt, daß es sich um Halluzinationen handelt, dann versuche dir klarzumachen,
daß Halluzinationen im Prinzip nichts
Schlimmes sind, sondern Botschaften deiner Seele.
Günstig ist
es gegenüber diesen Botschaften folgende innere Haltung zu finden:
ich
höre/sehe euch, dich, es ist in Ordnung, aber nun wende ich mich auch wieder anderen
Dingen zu
oder anders
ausgedrückt, die Stimmen/Bilder zwar zu registrieren, aber nicht näher darauf
einzugehen (Nachtrag: Das Netzwerk Stimmenhören ist der Ansicht, dies sei nur
ausnahmsweise aber nicht im Regelfall die beste Strategie.)
3. Depressionen:
es gibt sehr
unterschiedliche Arten der Depressionen und genauso verschiedene Auslöser, je
nach Auslöser können verschiedene Dinge helfen
a) bei
manchen Menschen werden Depressionen dadurch ausgelöst, daß sie Gefühle von Wut
oder Enttäuschung unterdrücken, hier hilft alles was diesen meist nicht
bewußten Gefühlen ein Ventil verschafft: z.B.:
- erinnere
dich an das letzte Mal, als du wütend warst, und denke dir alle möglichen und
unmöglichen Schimpfwörter aus, die dir nur einfallen
- schreibe einen möglichst wütenden Brief an einen
"Lieblingsfeind"
- schimpfe mit deinem Bett, was die Unverschämtheit besitzt
dich hier tagelang festzuhalten - male ein Bild
b)
Erschöpfung: wenn du gerade eine sehr stressige Lebensphase hinter dir hast,
wie z.B. eine Psychose, die Trennung von einem Partner, eine Phase der
Arbeitssucht, eine lange körperliche Erkrankung usw. ist die Depression
gewissermaßen eine natürliche Reaktion des Körpers auf diese
Überforderungssituation, hier ist alles gut, was den Körper bei diesem
Erholungsprozess unterstützt.
c)
regelmäßige jahreszeitlich bedingte Depressionen
4.
Erleuchtungszustände: 5.
Verfolgungsideen: 6.
Fremdheitsgefühle, sich aus dem Körper entfernen, usw.: 7. MPS:
Dieses
Papier steht unter www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de,
dort Lesenswertes, im Internet.
Stand November 08
Obwohl ich heute noch detailliert
angeben kann, wie wir aussahen und was wir sprachen,
vermag ich nicht mehr mit
Bestimmtheit zu sagen, welcher von den dreien ich war:

Bundesverband
Psychiatrie-Erfahrener, Wittener Str. 87, 44 789 Bochum. Erstkontakt: 0234 / 68
70 5552, Psychopharmaka-Beratung
0234 / 640 5102. www.bpe-online.de, kontakt-info@bpe-online.de.
Dieses Papier steht unter www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de,
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