Wer seine Isolierung, Anonymität und Hilf­losigkeit beenden oder seine Inter­essen, Begabungen und Fähigkeiten einbringen möchte ist bei uns willkommen.

 

 

Angebote organisierter Mitglieder in:

 

·     Aachen,

·     Bad Salzuflen, Bielefeld, Bochum, Bonn,

·     Detmold, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf,

·     Essen,

·     Gelsenkirchen, Gronau, Gütersloh, Herford,

·     Kevelaer, Köln, Krefeld,

·     Leverkusen, Lüdenscheid,

·     Münster,

·     Netphen,

·     Paderborn,

·     Siegen, Solingen,

·     Velbert,

·      Wuppertal

 

 

 

Wir erwarten keine Passivität und Unter­ordnung von unseren Mitgliedern und wir bieten keine Sozialarbeit, weil wir ein Verein von Psychiatrie-Erfahrenen sind und kein Verein im Rahmen des sozialpsychiatrischen Dienstes. Wir sind keine Sozialarbeiter die ein weiteres Betreuungsangebot für „Geistes­kranke“ anbieten. Wir sind keine ehrenamt­liche Helfer, sondern wir sind aus der Passivität der Krankenrolle ausgebrochen und wollen uns nicht mehr bevormunden lassen.

 

 

Begreift man seine Depressionen, Manien, Psychosen und Stimmen als eine Fähigkeit, anstatt als eine Krankheit, dann befindet man sich nicht mehr in der Rolle des Kranken.

Blinde, Taub­stumme und Gelähmte ver­harren in der Regel nicht in der Rolle der hilflosen Behinderten die bei Allem auf Betreuung angewiesen sind. Sie haben alternative Wege der Wahrnehmung, der Kommunikation und für ihren Tagesablauf gefunden. Diese Alternativen wurden ihnen nicht von lieben und herzensguten Helfern geschenkt, sondern sie mußten diese Alter­nativen für sich ent­wickeln und gegen ihre Helfer durchsetzen.

 

Psychopharmaka ...

... die Pillen stellen uns bloß ruhig!

 

 

 

Zum selbstbestimmten Leben gehören Eigeninitiative und Gleichgesinnte

 

 

 

 

LPE

Landesverband Psychiatrieerfahrener NRW e. V

Wittener Str. 87

44 789 Bochum

 

Tel.: 0234 / 640 50 84

 

www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de

 

Psychopharmaka-Beratungdes BPE:

0234 / 640 51 02

 

 

 

 

Seit 15 Jahren widerlegen Psychiatrie-Erfahrene die Lehrmeinung der Psychiatrie, das Betroffene nicht in der Lage sind Selbsthilfe - Organisationen zu gründen und zu leiten.

 

 

Ebenso beweisen „psychisch Erkrankte“ dass man auch mit niedriger Dosierung oder ohne Psycho­pharmaka leben kann, wenn man sich mit seinem Lebensstil auf seine besondere Sensibilität einstellt.

 

 

Wir verstehen uns nicht als Betreu­ungs­angebot oder als Betreuungs­alter­native zu den sozialpsychiatrischen Einrichtungen, sondern als Interessen­vertretung von Psychiatrieerfahrenen und wir suchen Leute die sich selbstbe­stimmt für sich und Andere einsetzen wollen.

 

 

Wer seine Ängste, Depressionen, Manien, Psychosen und / oder Stimmen zu seinem Erleben machen und steuern will, der braucht Gleichgesinnte die einen indivi­duellen Weg gefunden haben mit ihrem Erleben zu leben. Dieses Erleben wird steuerbar und weniger bedrohlich wenn man erst gelernt hat wie man es steuern kann, wodurch wiederum ein erneutes Abgleiten in Ängste, Depres­sionen, Manien, Psychosen und / oder Stimmen seltener wird.

 

 

Auch er

 

Unter den Gefesselten, die sich in Platos Höhle aufhielten, war auch ein Knabe gewesen, der, als er sich von Schatten einer Maus gebissen wähnte, in Panik seine Kette zerriß, die Stufen hinauf­stürmte, und, oben zusammenbrechend, zum ersten Male die wirk­liche Sonne über sich erblickte. Sehr ehrenhaft mag dieser Weg zur Wahrheit zwar nicht gewesen sein, aber was zählt, ist allein, ob einer ankommt oder nicht. Und ange­kommen ist auch er.

                                       

                                         Günther Anders

 

Zielsetzung des LPE e.V.

1.    Beratung und Unterstützung beim Aufbau von Selbsthilfegruppen

 

2.    Information über mittlerweile erstrittene Rechte und ihre Durchsetzung bei psychiatrischen Maßnahmen

 

3.    Sammlung und Weitergabe von Adressen uns wohlgewogener Experten (Psychiater, Gutachter, Therapeuten, Rechtsanwälte, Einrichtungen).

 

4.    Eigene Veröffentlichungen, Medien, Seminare, Tagungen, Medienarbeit

 

5.    Politische Einflußnahme

·      Einrichtung von unabhängigen Beschwerdestellen

·      Mitwirkung gewählter PatientenvertreterInnen bei parlamentarischen Anhörungen, Fachtagungen, etc.

·      Beratung von kommunalen Gebietskörperschaften, Trägern, Institutionen und Diensten im Hinblick auf die betroffenengerechte Planung und Ausrichtung psychiatrischer Angebote

·      Beratung und Unterstützung von Trägern und Initiativen, die in Städten und Landkreisen Notfall­dienste, beschützende Wohn- und Beschäftigungs­angebote sowie Freizeitmöglichkeiten aufbauen

Ausführliche Informationen unter:

www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de und

www.bpe-online.de und Tel.: 0234 / 640 50 84