Suche Austausch über technische Stimmzugriffe

Liebe BPE Aktive,

einige kenne mich schon mit der Problematik "technische Stimmen".
Es ist längst nicht mehr nur mein persönliches Problem, das war es eigentlich nie.

Bitte keine Vorverurteilung in Richtung sogenannter „Verschwörungsideologie“.
Auf keinen Fall sympathisiere ich mit Befürwortern von Amoktaten oder Gewalt, gleich welcher Art.
Es geht mir ausdrücklich um seriöse echte Aufklärung einer unbeliebten oder auch unbekannten Thematik.

1. Ich bin nach vielen Umzügen weiterhin von mobilen Stimmzugriffen betroffen.
Diese breiten sich auch im Umfeld weiter aus.
Es sind keine Halluzinationen.
Zusätzlich höre ich einen äußeren akustischen Pfeifton, etwa 18000Hz.
Das ist eigentlich auch kein Tinnitus, hört sich aber so an.
Viele Betroffene im Umfeld schildern ähnliche Zugriffe.

Seit etwa 15 Jahren kämpfe ich für ein echtes Leben ohne Neuroleptika und falsche Diagnose.
Ich brauche bitte ehrliche und echte Unterstützung.
Das heißt offene Beratung und Austausch.
Welche Möglichkeiten im Rechtssystem? Ärztlich? Opferhilfe? Sozial? Behörden?

Wie kann man Zeug:innen oder Beweise, Schutz und Hilfe finden?
Messungen, Aufnahmen? Wissenschaft?
Wie kann man wirksam gegen Täterschaft und Techniken vorgehen?

Bitte keine einseitigen oder veralteten Pauschalmeinungen.

2. Schon seit Jahren erlebe ich massiv viele Stimmeinmischungen auch im gesamten BPE Umfeld. Habe diese immer wieder angesprochen.
Es gab zahlreiche Moment Reaktionen und Bestätigungen von Zugriffen. Konkrete Schritte entstanden daraus nicht.
Meistens wurde alles vergessen und ignoriert und als mein Problem gedeutet:

Jahrestagungen Berlin, Kassel, Düsseldorf...
Youtube und andere BPE Beiträge
Akustische Zugriffe bei Kontakten mit BPE Mitgliedern und Besucher:innen
Akustische Zugriffe bei Kontakten mit Mitarbeiter:innen
Selbsthilfegruppen Präsenz und online
Weglaufhaus Bochum
Geschäftsstelle Köln
PsyWill Projekt
Psychiatrieerfahrenentreffs in verschiedenen Bundesländern, z.B. Berlin, Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Hessen, NRW...
Selbsthilfetage, Informationsveranstaltungen, Demos
Andere Tagungen mit BPE Beteiligung, z.B. Soteria Berlin, Enquete Leipzig...

Mittlerweile wirkt es so auf mich, als hätten wir uns daran gewöhnt, technischen Zugriffen machtlos ausgeliefert zu sein.
Viel Vertrauen wurde zerstört auf Basis von Ignoranz.
Kaum noch Gespräche, die nicht merkwürdig getriggert werden.

Ich hoffe, dass ihr euch bewusst seid, welche schweren Wechselwirkungen technische Stimmen bei uns allen verursachen und wie sehr sie Offenheit und Ehrlichkeit zerstören.

3. Es gibt Gefahren bei einer schweren organisierten Kriminalität mit solchen Techniken.
Natürlich kann man Angst haben, selbst angegriffen zu werden.
Ich befürchte selbst ungeklärte Unfälle und Gewalt durch solche Techniken in meinem Lebensumfeld der letzten Jahre.

Weiterhin befürchte ich auch eine wachsende Ausgrenzung und zunehmende Überwachung von Menschen, die ohnehin schon leiden unter solchen oder ähnlichen Angriffen.
Wenn wir solche Zusammenhänge nicht erkennen, ist das schlecht für uns alle und unsere Zukunft.

Möglicherweise werden wir und unsere Gesellschaft mit ebensolchen Techniken über Einzelpersonen insgesamt strategisch korrumpiert.
Deshalb schlage ich vor, sich verantwortungsbewusst mit dem Thema zu befassen:

Ehrliche offene Diskussion und konsequenter Austausch über das Thema technische Stimmeinmischungen und verwandte Zugriffe.
Möglichkeiten zu gegenseitiger Hilfe und Selbsthilfe.
Seriöse ergebnisoffene Untersuchungen.
Rechtliche, soziale, medizinische Möglichkeiten gegen Täterschaft und Fehldiagnosen.

Bei ernsthaftem Interesse gerne anschreiben. Dann können wir erst mal überlegen, welche Formen des Austauschs möglich und sinnvoll sind.
Zugriffe in weiteren Kontakten können ebenso Thema sein.

Anschreiben der Art "ich nehme es nicht wahr" sind wenig hilfreich.
Alles auf eigene Verantwortung.
Bitte nicht eskalieren lassen, auf Sicherheit achten, vernünftig handeln.

Passt gut auf euch auf!

Kontakt: echtleben@mailbox.org